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„Ich rannte auf die Straße," antwortete Jan mit rothenAugen, „und als ich wieder zur Besinnung kam, wo befandich mich? Bei der Hexe Suddlechop. Und was schlägt siemir vor? Mich auf den Weg zu legen."
„Auf den Weg zu legen? Wie so?" fragte Richard.
„Hm! als Nickelspfaff, als Wegelagerer, wie Peto undPoins und die lustigen Brüder in dem Stucke. Und wer meintIhr, wer mein Hanptmann sein sollte? — Denn sie hatte dieganze Geschichte herausgeschwatzt, ehe ich ein Wort reden konnte.Sie nahm mein Schweigen für Zustimmung; sie hielt mich fürdergestalt verloren, daß mir kein Gedanke, der nach Seligkeitschmeckte, übrig wäre. — Also, wer meint Ihr, sollte meinHauptmann sein? der Schuft, den Ihr mich habt prügeln se-hen, als Ihr mit Lord Glenvarloch im Speisehanse wäret —ein feiger, betrügerischer, diebischer Prahler, der den NamenColepepper führt."
„Colepeppcr? Hm! ich weiß Etwas von dem Früchtchen,"sprach Richard. „Könnt Ihr mir sagen, wo Etwas von ihmzu erfahren ist, Meister Jan? Ihr könntet mir da einen gro-ßen Gefallen thun."
„Er lebt verborgen," antwortete Jan, „weil er wegenschlechter Streiche in Verdacht ist, ich glaube wegen des Mor-des in Whitefriars oder Etwas der Art. Ich hätte seine Ver-hältnisse von Frau Suddlechop genau erfahren können. Sicsagte mir, ich sollte auf der Enfielder Jagd zu ihm kommenmit etlichen andern guten Gesellen , um einen Raub zu ver-üben an Einem, der mit einem Schatze gen Norden reiset."
„Und Ihr seid auf den sauberen Anschlag nicht eingegan-gen?" fragte Moniplies.
„Ich fluchte ihr als einer Hexe und ging meines Wegeshieher," antwortete Jan.