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„Was ich damit zu schaffen habe!" wiederholte Jan.„Hab' ich nicht mein Auge auf Grethel Ramsay als meinLiebchen geworfen von dem Tage an, wo ich in ihres altenVaters Laden gekommen bin?' Hab' ich ihr nicht drei Jahrelang die Ueberschuhe und die Galoschen getragen und ihr dasGebetbuch in die Kirche geschleppt und ihr das Kniekiffen ab-gebürstet, und hat sie mir je nein gesagt?"
„Ich wüßte nicht, warum sie es hätte thun sollen, wennIhr solche kleine Dienste und weiter Nichts ihr anbotet. Alter,es gibt wenige, sehr wenige Männer unter den Narren undunter den Weisen, welche wissen, wie man ein Weib leitenmuß."
„Hab' ich ihr nicht mit Gefahr meiner Freiheit und fastmeines Lebens gedient? Hat sic nicht — nein, sie war es nicht,sondern die verfluchte Hexe, welche sie auf mich einwirken ließ —hat diese mich nicht für sie beredet, mich wie ein Narr in ei-nen Fährmann zu verwandeln, um Eurem gnädigen Herrn —verdamm' ihn Gott! — nach Schottland zu helfen? Und er,anstatt ruhig hinunter nach dem Schiffe bei Gravesend zufahren, hat er nicht den Eisenbeißer gespielt und seine Pistolengezeigt, und mich genöthigt, ihn bei Greenwich zu landen, woer dann einige Renvmmistenstreiche gemacht hat, die ihn undmich in den Tower brachten?"
„Aha!" rief Richard, indem er ein mehr als gewöhnlichkluges Gesicht zog; „also Ihr wäret der grünjackige Schiffer,der den Freiherrn hinuntergefahren hat?"
„Leider!" antwortete Vincent. „Wär' ich kein Narr ge-wesen, so hätt' ich ihn ins Wasser geworfen. — Und ich habeihnen nicht gestanden, wer ich wäre, obwohl sie mich bedroh-ten, mich die Tochter des Herzogs von Exeter umarmen zulassen."