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Jetzt war an Richard die Reihe, sich beleidigt zu finden.„Meister Vincent, wenn Ihr nicht in Trübsal wäret, so würdeich keine Bemerkungen über meine Nation anhören."
Der betrübte Jüngling entschuldigte sich seinerseits undfuhr fort : „Es ist gewiß, daß der König sagt, Grethel seieine Art Standesperson, und daß er bei der Kuppelei sehr be-theiligt war, und wie ein alter Gänserich herumgelaufen istund über das Grethchen gegackert hat, seitdem er sie in Wamsund Hosen gesehen. — Freilich kein Wunder!" schloß er miteinem tiefen Seufzer.
„Das mag Alles wahr sein," erwiderte Richard, „obwohles mir sonderbar klingt. Aber, Freundchen, Ihr solltet nichtübel reden von Würdenträgern. Flucht nicht dem Könige,Jan, selbst nicht in Eurer Kammer. Die Wände haben Ohren.Niemand kann das besser wissen, als ich."
„Ich fluche dem närrischen alten Manne nicht," versetzteJan. „Aber ich wollte, sie spannten die Saiten nicht zu hoch.Wenn sie im offenen Felde dreißigtansend solche Piken sähen,wie ich in den Geschützgärten gesehen habe, dann würden ihrelanghaarigen Hofleute ihnen zu Nichts helfen"").
„Hui! hui, Alter," rief Richard; „bedenke, wo die Ste-warts herstammen, und denke nicht, daß es ihnen je an Spie-ßen und langen Schwertern fehlen werde. Aber lassen wirderlei Sachen bei Seite, von denen zu reden gefährlich ist,und sagt mir, was habt Ihr mit all dem zu schaffeu?"
") Clarendon macht die Bemerkung, daß trotz der Spöttereien derSchauspieldichter die Waffenfertigkeit der Bürger sich den Cavalieren indem Bürgerkriege schwer fühlbar machte. Nur stete Uebung konnte inder Schlacht von Newbury und anderwärts die Londoner befähigen, mitihren Piken sich in geschloffenen Reihen zu behaupten gegen die wieder-holten Angriffe des feurigen Prinzen Ruprecht und seiner tapferen Cavaliere.
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