gibt schlimmere Plätze in dieser Stadt, als die Teufelsschenke,und es kommt mir nicht darauf an, Euch eine Maß gebrann-ten Sect zum Besten zu geben. Das würde der Rohigkeit inmeinem Magen abhelfen und eine gute Vorbereitung auf einkaltes Hühnchen sein."
»Ich sag' es Euch in Gutem, laßt mich gehen," erwiderteJan. „Ihr meint es vielleicht gut mit mir, und ich wünscheEuch nichts Böses; allein ich bin in einer Laune, die für michund Andere gefährlich werden kann."
„Ich will es darauf ankommen lassen," sprach der Schotte,„wofern Ihr mit mir gehen wollt. Hier ist ein passenderPlatz, einen Sprung näher als der Teufel, was weiter Nichtsist, als ein böser Name für eine Schenke. Dort drüben derSamt Andres ist ein ruhiger Platz, wo ich mich zuweilen ge-netzt habe, als ich in der Nähe des Tempels mit Lord Glen-varlvch wohnte. — Was Teufel ist denn das? Thut er nichteinen Ruck, als wollt' er sich und mich auf's Pflaster stürzen!"
„Nennt mir nicht den Namen dieses falschen Schotten,wofern Ihr mich nicht wahnsinnig mache» wollt!" rief Jan.„Ich war ein glücklicher Mensch, ehe ich ihn gesehen habe; erist die Ursache von allem Uebel, das mich betroffen hat; erhat einen Spitzbuben und Wahnsinnigen aus mir gemacht!"
„Wenn Ihr ein Spitzbube seid," erwiderte Richard, „sohabt Ihr einen Häscher gefunden, wenn Ihr toll seid, so habtIhr einen Wächter gefunden, aber einen wohlmeinenden Häscherund Wächter. Seht, gnter Freund, von diesem Herrn sindhundert Dinge gesagt worden, in welchen nicht mehr Wahrheitist, als in den Lügen Mahomets. Das Schlimmste, was manvon ihm sagen kann, -ist, daß er nicht immer so leicht zurBefolgung guten Rathes zu bringen ist, wie ich es von ihm,von Euch und von jedem junge» Manne wünschte. Kommt