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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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sich in ein ansehnliches Zimmer verwandelt, das Linnengewandist mit schwarzem Sammet vertauscht. Der Mann selber hatseine puritanische Demnth und Höflichkeit beibehalten gegenClienten von Bedeutung; die übrigen fleht er von oben heraban mit der Miene eines reichen Mannes und behandelt sie mitaller Unverschämtheit eines solchen. Diese Veränderungen hat-ten erst seit Kurzem stattgefundcn, so daß sich die Person nochnicht ganz darein finden konnte. Unter anderen Anschaffungen,die ans Wohlstand deuteten, war ans dem Tische zu sehen eineder besten Uhren von David Ramsay. Der Eigenthümer beob-achtete häufig die Umdrehungen des Zeigers, und ein Knabe,den er zum Schreiben verwandte, wurde gelegentlich ausge-schickt, um den Gang dieser Uhr mit dem der Thurmuhr aufder Dnnstanskirche zu vergleichen.

Der Schreiber schien in einem Zustande der Aufregung zusein. Er holte aus einer Geldkiste ein Bündel Pergamente, lasmit großer Aufmerksamkeit in denselben und begann folgendesSelbstgespräch:Da ist kein Ausweg, den das Gesetz darböte, durchaus keiner. Wenn die Güter von Glenvarloch nichtvor Schlag zwölf Uhr eingelöst werden, so hat Lord Dalgarnodieselben um einen Spottpreis. Sonderbar, daß er am Endeim Stande gewesen ist, seinem Gönner Trotz zu bieten undfür sich selbst die Herrschaft zu gewinnen, mit der Aussicht,auf welche er dem mächtigen Buckingham so lange geschmeichelthat. Könnte nicht Andres Skurlicwhittcr ihn eben so feinhintcr's Licht führen? Er ist mein Gönner gewesen das istwahr aber nicht mehr als Buckingham der seinige, under kann es jetzt nicht mehr sein, denn er reist nach Schottlandab. Es ist mir lieb. Ich Haffe und fürchte ihn. Er kenntzu viele von meinen Geheimnissen und ich zu viele von denseinigen.-Aber nein, nein! Ich darf es nicht unternehmen.