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darüber auszudrücken, daß er Se. Majestät verletzt habe. Da-mit begnügte sich der versöhnliche König.
„Und nun, Gürge," sprach er, „wollen Wir zu dem Schul-digen und hören, was er zu sagen hat, denn ich will diesenSpaß heute ins Reine gebracht sehen. Ihr könnt mit mirkommen, denn Euer Zeugnis; könnte vonnöthen sein."
Der König ging voran in ein größeres Gemach, wo derPrinz, der Herzog von Buckingham und zwei Geheimräthe aneinem Tische saßen. Bor dem Tische stand Lord Dalgarnomit so ungezwungener und gleichgültiger Haltung, als bei derSteifheit der Tracht und Manieren jener Zeit möglich war.Alle standen ehrerbietig auf, als der König seinem Sessel zu-humpelte und Heriot ein Zeichen gab, sich hinter ihn zu stellen.
„Wir hoffen," sprach der König, „Lord Dalgarno ist be-reit, dieser unglücklichen Frau und seiner eigenen Ehre Gerech-tigkeit widerfahren zu lassen."
„Dürft' ich fragen," begann Dalgarno, „welches die Strafeist in dem Falle, daß ich es unmöglich fände, Ew. MajestätBegehren zu entsprechen?"
„Verbannung von Unserm Hofe," antwortete der König,„von Unserm Hofe und Angesichte."
„Ich unglücklicher Verbannter!" rief Dalgarno im Toneunterdrückter Ironie. „Wenigstens will ich Ew. Majestät Bildmitnehmen, denn nimmer werde ich einen zweiten solchen Kö-nig sehen."
„Und Verbannung aus Unserem Gebiete," fügte der Prinzzornig hinzu.
„Das muß in gesetzlicher Form geschehen, erlaube Ew. kö-nigliche Hoheit zu bemerken," erwiderte Dalgarno mit demAnschein tiefer Ehrfurcht. „Ich habe von keinem Statut ge-hört, welches uns bei solcher Strafe zwingen könnte, jedes