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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Jakob gerührt, als der Graf sich entfernte. Er blieb einigeZeit in Nachdenken vcrsnnken, und sagte dann zu Heriot:Klingender Gürge, Ihr kennt alle Heimlichkeiten Unseres Ho-fes, und habt seit dreißig Jahren wie ein weiser Mann ge-than: Ihr hört und sehet und sagt Nichts. Eins möcht' ichnun wissen als einen Gegenstand philosophischer Untersuchung.Habt Ihr je von weiland der Gräfin von Hnntiyglen, derGemahlin dieses edlen Herrn, gehört, daß sie ein wenig nebenhinaus gegangen sei, einen Fehltritt gethan, einen Lägelreif")umgelegt habe oder dergleichen? Ihr versteht mich."

So wahr ich ein ehrlicher Mann bin, nie Hab' ich denleisesten Verdacht gegen sie äußern hören," antwortete derGoldschmied, etwas betroffen über diese Frage.Sie wareine würdige Dame und lebte in gutem Vernehmen mit ihremGemahl, ausgenommen, daß sie etwas puritanisch war, undmehr die Gesellschaft von Predigern suchte, als dem Grafenlieb war, der, wie Ew. Majestät weiß, ein Mann von demalten rauhen Schlage ist, und trinkt und flucht."

O Gürge," ries der König,das sind Schwächen desalten Schlags, von denen Wir selber Uns nicht ganz frei zusprechen wagen. Aber die Welt wird von Tage zu Tageschlimmer, Gürge. Das junge Volk dieser Zeit kann wohlmit dem Dichter sagen:

Dieser Dalgarno trinkt und flucht nicht so viel, wie sein Va-ter; aber er hurt und bricht Wort und Eid. Und was Eure

'') Neif eines Milcheimers um den Leib gelegt, um Schwangerschaftzu verbergen.

s") Die Zeit der Väter, schlimmer als die der Ahnen, hat uns her-vorgebracht, die Schlechteren.