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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Man glaubte, handgreifliche Wolken der Finsterniß wolltendas Land überschatten nach dem Untergange des westlichenSterns, der Königin Elisabeth, aber das Erscheinen KönigJakobs, gleich dem der Mittagssonne, verscheuchte diese ge-fürchteten Nebel!" Ich sage also, zwar haben Wir, wiedort erwähnt, die Predigt des Evangelii und insbesondere dieUebersehung der'heiligen Schrift aus den Ursprachen befördert,allein nichtsdestoweniger gestehen Wir, selber einen Trost daringefunden zu haben, sie in dem ursprünglichen Hebräisch zu le-sen, einen Trost, den Wir selbst nicht in der griechischenUebersehung der Septuaginta, geschweige in der englischenUebcrtragnng gefunden haben."

Verzeihe Ew. Majestät," bemerkte der Graf,wenn Die-selbe die Mittheilnng der schlimmen Kunde, mit welcher Derogeehrtes Schreiben mich bedroht, verschieben will, bis ich imStande bin, Hebräisch zu lesen, so fürchte ich, ich werde ster-ben unkundig des Unglücks, welches mein Haus betroffen hat,oder welches ihm bevorsteht."

Ihr werdet die Kunde leider nur zu früh erhalten," er-widerte der König.Es thnt mir leid, es sagen zu müssen,aber Euer Sohn Dalgarno, den ich für einen wahren Heiligenhielt, da er so viel bei Steenie und Kindlein Karl war, hatsich als einen rechten Schurken bewährt."

Schurke?" wiederholte der Graf in einem Tone, daß derKönig znrückfuhr, als hätte er einen Schlag erhalten. DerGreis mäßigte seinen Ton und fügte hinzu:Aber Ew. Ma-jestät spricht dies Wort." Der König erholte sich seinerseitsvon seinem Schrecken und sprach in dem ärgerlichen Tone,welcher gewöhnlich sein Mißvergnügen bezeichnete:Ja, edlerHerr, Wir haben es gesagt, biun surüo canis, Wir sind nichttaub. Wir bitten Euch, Eure Stimme im Gespräche mit Uns

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