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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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unterfangt Ihr Euch, Uns zu sagen? Wir sollten UnsereGerechtigkeit Unsere Gnade verkaufen? Und Wir sind eingekrönter König und haben geschworen, Unsern UnterthanenGerechtigkeit zu ertheilen im Thor, und sind verantwortlichfiir Unsere Verwaltung Dem, der über allen Könige» ist!"Bei diesen letzten Worten blickte er ehrfurchtsvoll aufwärtsund griff an die Mutze. Und dann fuhr er im ernsten Tonefort :Wir dürfen nicht mit solchen Gütern Handelschaft trei-ben, werther Herr, und wäret Ihr nicht ein armes, unwis-sendes Geschöpf, das Uns heute einen nicht unangenehmenDienst geleistet hat, so würden Wir Euch ein glühendes Eisendurch die Zunge stoßen lassen in terrorein *) Anderer. Fortmit ihm, Gürgc! Bezahlt ihn bei Heller und Pfennig vonUnserem Gelde, das Ihr in Händen habt."

Richard, der mit völliger Sicherheit ans den Erfolg sei-nes Meisterstückes von Politik gerechnet hatte, stand da wieein Baumeister, dessen Gerüst unter ihm zusammenbricht.Indes; griff er nach einem Halt, der seiner Meinung nachseinen Fall hemmen sollte.Nicht allein die Summe, fürwelche die Juwelen verpfändet waren, sondern das Doppelte,wenn es verlangt wird, steht zu Ew. Majestät Befehl, selbstohne Hoffnung und Bedingung der Wiedererstattung, wennnur-"

Der König ließ ihn nicht ausreden und rief, als fürchte erfür die Festigkeit seiner guten Entschließungen, mit größererHeftigkeit als zuvor:Weg mit ihm! weg mit ihm! Es istZeit, daß er geht, wenn er so sein Gebot verdoppelt. Und betLeibe, laßt nicht Stcenie oder sonst Einen ein Wort aus sei-uem Munde hören, sonst könnte ich in eine schöne Ungelcgen-

") Zum Schrecken.