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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
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mich so lange erhielt, als er sich selbst erhalten konnte, ver-arme Herr!"

Schon wieder Glenvarlochides?" rief der König.Beimeiner Ehre, er lauert Uns in allen Ecken ans! Maxwellklopft an. Heriot kommt, Uns zn sagen, daß er die Juwelennicht finden kann. Krieche hinter die Tapeten, Richard?Drücke dich dicht an die Wand, nieße nicht, huste nicht,athme nicht. Der klingende Gürge ist so verdammt flugs beider Hand mit seinen Goldkörnern von Weisheit und so ver-flucht zähe mit seinen Goldkörnchen Münze, daß Wir, beiUnserer königlichen Seele! erfreut sind, ihm ein Mal Einsanhängcn zu können."

Richard schlüpfte dem Befehle des gntmüthigen Königszufolge hinter die Tapete, und der König, der sich nie durchseine Würde an einem Spaße hindern ließ, hing mit eignerHand die Tapete zurecht, so daß die Verbergung vollständigwar. Darauf gebot er dem Thürwart, zn sagen, was esaußen gäbe. Maxwells Antwort war so leise, daß Richard,der mit der gespanntesten Neugier horchte, sie nicht verstehenkonnte.

Laß Gürgen Heriot cintrctcn," sprach der König. Richardsah durch einen Ritz in der Tapete den ehrsamen Bürger ein-trcten, und zwar mit unruhiger, wenn nicht mit verstörterMiene eintreten. Der König, dessen Geschmack gerade vonder Art war, daß ein Auftritt, wie der folgende, für ihn ei-nen köstlichen Spaß abgab, nahm des Goldschmieds Huldigungkalt auf und begann mit einer Miene ernster Würde, die sehrvon seinem gewöhnlichen unanständigen leichten Tone abstach:Meister Heriot, wenn Wir Uns recht erinnern, so haben Wirzu Euren Händen gewisse Kronjuwelen für eine gewisse SummeGeldes verpfändet. Ist es so?"