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Richards Herkunft und Erziehung und selbst Höhere würdenblöde gewesen sein, wenn sie sich allein ihrem Herrscher ge-genüber befunden hätten.. Aber Moniplies hatte eine viel zu-hohe Meinung von sich, als daß er einem Gefühl der Aengst-lichkeit hätte Raum geben können. Nachdem er seinen steifenKratzfuß gemacht hatte, nahm er seine gerade Haltung wiederan und stand vor Jakob so strack wie ein Hcckenpfahl.
„Habt Ihr sie? habt Ihr sie?" fragte der König hastig,wie Einer, der zwischen Begierde und Hoffnung und ein wenigargwöhnischer Furcht schwebt. „Gebt mir sie, gebt mir sie —ehe Ihr ein Wort redet. Ich b»fehle es Euch bei Eurer Un-terthancnpflicht."
Richard zog eine Schachtel aus dem Busen, ließ sich aufein Knie nieder und reicbte sie dem Könige dar. Jakob öffnetesie hastig, und als er sich überzeugt hatte, daß sie ein Rubin-geschmcide enthielt, welches der Leser von früher her alsZierde eines alten grauen Hutes kennt, gerieth er in Ent-zücken, küßte die Edelsteine, als hätten sie Empfindung, undrief zu wiederholten Malen: On;x cum prole sülexgue! *) On>xeum prole! Ach meine prächtigen Strahler! Mein Herz hüpftvor Freude, euch wiederzusehcn!" — Dann wandte er sich zuRichard, auf dessen stoischem Gesichte das Benehmen Sr. Ma-jestät ein boshaft scheinendes Lächeln hervorgcrufen hatte.Jakob unterbrach seinen Jubel und sprach: „Hütet Euch, überUns zu lachen! Wir sind Euer gesalbter Herrscher."
„Gott soll mich bewahren, daß ich lachte!" erwiderte Ri-chard, sein Gesicht in die gewöhnlichen ernsten Falten legend.„Ich habe blos gelächelt, um meine Miene in Uebereinstim-mnng mit Ew. Majestät Fisonomie zu bringen."
Der Onyx und seine Kleinen sainmt dem Kiesel.