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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Towerlände erreicht. Nachdem er mehren Führern kleinerNachen, die ihm ihre Dienste anboten, verächtliche Blicke zu-geworfen und abweisend zugewiukt hatte, rief er mit Würde:Ruder ersten Ranges!" Alsbald erheben sich mehrere lun-gernde Wassergeister erster Ordnung, welche es nicht der Mühewerth gehalten hatten, ihm ihre Dienste anznbietcn. Er nahmBesitz von einem Kahne, kreuzte die Arme in seinem weitenMantel, setzte sich mit wichtiger Miene im Hinterschiff niederund gebot den Schiffern, nach der Whitehaller Treppe zn ru-dern. Nachdem er glücklich den Palast erreicht, verlangte erMeister Linklater, Sr. Majestät Unterküchenschreiber, zu spre-chen. Die Antwort war, daß Meister Linklater nicht zn spre-chen sei, sintemal derselbe eben sich mit Zubereitung einer Hah-nensnppe für Sr. Majestät Höchsteigenen Mund beschäftige.

Sagt ihm," erwiderte Moniplies,daß ein lieber Lands-mann mit ihm über Dinge von hoher Wichtigkeit reden will."

Ein lieber Landsmann?" wiederholte Linklater, als ihmdiese dringende Botschaft wiederholt wurde.Nun so laßt ihnin's Drciteufelsnamen hereinkommen! Gott verzeih' mirdie Sünde! Das ist gewiß ein rothhaariger, langbeiniger,gilgenweißfüßiger Geselle von der Westpforte, der von meinerBeförderung gehört hat und sich nun meldet zum Amte einesBratenwenders oder Unterspüljungen. Es ist ein großes Hin-dernis; für Jeden, der in der Welt emporkommen will, solcheFreunde zu haben, die sich ihm an die Rvckschöße hängen, inder Hoffnung, mit hinaufbugsirt zu werden. Ah! RichardMoniplies! Bist du es? Und was führt dich hieher? Wennsie nun dich erkennen, daß du der Schelm bist, der das Pferdscheu gemacht hat!"

Nichts mehr davon, Nachbar," erwiderte Richard.Ichhabe das alte Anliegen: ich will mit dem König sprechen."

NigelS Schicksale. III. g