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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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abhängen, wie von vielen Andern. Komme und gehe also, wiees dir gefällt. Ich denke übrigens, dn wirst meinem Nathefolgen, in die Heimath zurückkehren, und mich meinem Schick-sale überlassen."

Der Teufel soll mir in die Füße fahren, wenn ich daSthne!" rief Richard.Ich bin nicht der Kerl dazu, Ew. Herr-lichkeit im Sauwetter sichen zu lassen, nachdem ich mich denganzen Sommertag bei Euch gemästet habe. Und dann mögenauch noch hübsche Tage bevorstehen, trotz allem dem, das ge-kommen und vergangen ist, denn

Dohm», ja daheim, ja da möchten wir sein;

Ist bewölkt auch der Himmel und stürmt es im .Hain,

Durch das Düster mein Aug' bemerkt Sonnenschein,

Der mir sagt: In der Heimath noch freut ihr euch mein!"

Nachdem Richard Moniplies diesen Vers in der Weise einesBänkelsängers, dessen Stimme durch den Wettkampf mit demNordwinde übergeschnappt ist, Heruntergeorgelt hatte, half erseinem Herrn beim Aufstehen, bediente ihn beim Ankleiden mitachtungsvoller Förmlichkeit, wartete ihm beim Frühstücke aufund entfernte sich schließlich unter der Angabe, daß er ein wich-tiges Geschäft habe, welches ihn einige Stunden abhalten werde.

Obwohl Lord Glenvarloch voraussah, daß er gelegentlichnoch oft durch das eingebildete, schulmeisterhafte Wese» Richardsgelangweilt werden würde, so empfand er doch das lebhaftesteVergnügen über die unerschütterliche Anhänglichkeit seines treuenDieners, und versprach sich eine Erleichterung seiner Gefangen-schaft von dem ihm gestatteten Zutritte. Es war ihm sehrlieb, von dem Wärter zu hören, daß dieser Zutritt jederzeitungehindert sein werde, so weit er sich überhaupt mit den Re-geln der Zulassung von Fremden in die Festung vertrage.

Mittlerweile hatte der großmüthige Richard Moniplies die