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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
127
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Glenvarloch;denn erwäge ich nur deine pecuniiiren Verhält-nisse --"

Was meine Pecnniäre betrifft," unterbrach ihn Richard,so stehe ich mich nicht übel, dergestalt, daß mein Aufenthalthier Ew. Herrlichkeit nicht beschweren und mich nicht in Nvthbringen kann. Nur wollte ich um Erlaubnis; bitten, meinenDienst bei Ew. Herrlichkeit an gewisse Bedingungen zu knüpfen."

Knüpfe daran, was du willst," sagte Lord Glenvarloch,denn du weißt wohl, daß du deinem Kopfe folgen kannstmit und ohne gemachte Bedingungen. Da du nicht von mirlassen willst, (was meines Erachtens das Klügste wäre,) somußt und wirst du mich nur unter solchen Bedingungen be-dienen, welche dir anstehen."

Alles, was ich verlange," sprach Richard mit ernster Mieneund im Tone großer Mäßigung,besteht darin, daß ich, wegenwichtiger Geschäfte, die ich jetzt betreibe, kommen und gehenkann, wie ich will, wobei ich Ew. Herrlichkeit meine Gesell-schaft und meinen Dienst in solcher Zeit widmen würde, diemir paßt, und die zur Bequemlichkeit Ew. Herrlichkeit noth-wendig ist."

Was zu ermessen du dir allein vorbehältst," fügte Nigellächelnd hinzu.

Unzweifelhaft, gnädiger Herr," antwortete Richard ernst;denn Ew. Herrlichkeit kann nur wissen, was Ihr selber wünscht,ich dagegen, der ich die Karte von beiden Seiten sehe, weiß,was für Eure Angelegenheiten das Beste ist, und zugleich,was für die meinigen Noth thnt."

Lieber Richard," sprach der Freiherr,ich fürchte, diesesonderbare Uebereinkunft, welche den Herrn sehr unter den Die-ner stellt, würde uns schlecht Zusagen, wenn wir Beide freiwären. Jndeß als Gefangener mag ich ebensowohl von dir