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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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einen Handel aufznlösen, gerade so, wie zwei dazu gehören,um ihn zu schließen. Obwohl es Ew. Herrlichkeit gefiel, sichso anfznführen, daß es den Anschein hatte, als müßten wirscheiden, so war cs doch nach weiterer Ueberlegung nicht meinWille, fvrtzugehen. Rund herausgesprvchen, wenn Ew.Herr-lichkeit nicht weiß, wo Ihr einen guten Diener habt, so weiß ich,wo ich einen lieben Herrn habe, und gewiß seid Ihr jetzt leich-ter zu bedienen, denn je, sintemal es nicht anzunchmen ist,daß Ihr so leicht über gewisse Grenzen hinansgehen werdet."

Allerdings," versetzte Lord Glenvarloch lächelnd,sind mirhier Grenzen gesetzt, die Wohlverhalten zu einer Nothwendig-keit machen. Aber ich hoffe, du wirst meine Lage nicht be-nutzen, um allznstrenge gegen meine Thorheiten zn sein."

Da sei Gott vor!" rief Richard halb gerührt und halbgekitzelt durch die Eitelkeit größerer Weisheit;da sei Gottvor, zumal in Betracht, daß Ew. Herrlichkeit dieselbe gebüh-rend erkennt. Allerdings habe ich Ew. Herrlichkeit Vorstellun-gen gemacht, wie es meine Schuldigkeit als ergebener Dienermit sich brachte. Aber ich verschmähe es, dergleichen jetzt zuthun. Nein, nein! ich bin selber ein fehlerhaftes Geschöpf,bin mir kleiner Schwächen sehr wohl bewußt. Kein Menschist vollkommen."

Aber, Richard," fuhr der Freiherr fort,obwohl ich dirsehr für den angebotenen Dienst verbunden bin, so kann ermir hier wenig nützen und dir viel schaden."

Nochmals bitte ich um Verzeihung, gnädiger Herr," er-widerte Richard, bei dem das gegenwärtige Berhältniß denSchnlmeisterton zehnfach gesteigert hatte,ich will die Sacheso einrichten, daß Ew. Herrlichkeit von meinem Dienste großenVortheil hat, ohne daß mir ein Nachtheil erwächst."

Ich sehe nicht ein, wie dies möglich ist," bemerkte Lord