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12 (1851) Nigels Schicksale
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anhatte. Ich hätte mein Theil darüber denken können; alleinunser allergnädigster Herr ist alt, und hat selbst in seiner Ju-gend dem Weibsvolke nicht wehe gethan. Genug, er tröstetesie in seiner Weise und sprach:Ihr braucht nicht darum zuweinen, liebes Kind. Glenvarlochides soll ehrlich behandeltwerden; auch konnten Wir nicht glauben, daß er Etwas widerUnsere Person im Schilde führte, sobald wir die erste Verwir-rung Überstunden hatten. Was seine weiteren Vergehen betrifft,so wollen Wir die Sache weislich und sorgfältig untersuchen."Und darauf erhielt ich die Weisung, die junge Heckenhüpferinhieher in den Tower zu schaffen und sie in die Hände derFrau Mansel zu überliefern. Se. Majestät gebot mir, ihrkein Wort von Euren andern Vergehungen zu sagen:denn,"sprach er,dem armen Dinge bricht das Herz um ihn."

Und darauf habt Ihr liebreich die nachtheilige Meinungvon dem Mädchen gebaut, die Ihr vorhin, ausgesprochen?"fragte Nigel.

Ehrlich gesprochen," versetzte der Ritter,welche Meinungsoll ich von einem Weibsbilde haben, die sich in Mannskleidcrsteckt und auf ihren Knieen zu dem König rutscht für einenhochadeligen Wildfang? Ich weiß nicht, wie der Modeans-druck für ein solches Verhältnis; ist, denn die Redensartenwechseln, und die Gewohnheit bleibt. Ganz gewiß muß ichdenken, diese junge Dame wenn Ihr Uhren-Ramsays Toch-ter eine junge Dame nennen wollt beträgt sich mehr wieein Lnstmädchen, als wie ein Ehrenmädchen."

Ihr thut ihr schmähliches Unrecht, Herr Mungo," erwi-derte Nigel,oder vielmehr, Ihr seid durch den Schein irregeleitet worden."

So wird alle Welt irre geleitet werden," sprach der Sa-tyriker,wofern Ihr nicht zur Enttäuschung des Publikums