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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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thnt, was Eures Vaters Sohn schwerlich für passend haltenwird."

Und das wäre?" fragte der Freiherr.

Hm! das Mädel heirathen, sie zur gnädigen Fran vonGlenvarloch mache». Nicht wahr, da macht Ihr großeAugen? Aber das ist der Weg, auf dem Ihr seid. Lieber hei-rathen, als Schlimmeres thun, wen» das Schlimmste nichtbereits geschehen ist."

Herr Mungo," erwiderte Nigel,ich bitte Euch, diesenGegenstand fallen zu lassen und lieber auf das Kapitel vonder Verstümmelung znrückzukommen, über welches Ihr Enchvor Kurzem so weitläufig ausgelassen habt."

Dazu habe ich jetzt keine Zeit," versetzte der Ritter, wel-cher eben vier Uhr schlagen hörte.Aber sobald Ew. Herr-lichkeit ihr Urtheil hat, könnt Ihr Euch darauf verlassen, daßich Euch die Feierlichkeit bis in die geringsten Eiuzelnheitenbeschreiben werde, und ich gebe Euch mein Wort als Ritterund Edelmann, daß ich selber Euch auf das Schaffvt beglei-ten will, mag mich darum anseheu, wer da will. Ich habeHerz, einem Freunde in den schlimmsten Augenblicken zur Seitezn stehen."

Nach diesen Worten wünschte er Nigeln Lebewohl und ent-fernte sich. Der Gefangene war so herzlich froh über seinenAbgang, wie kaum irgend Jemand noch gewesen war, derseine Gesellschaft erduldet hatte. Als er aber einsam seinenBetrachtungen überlassen war, fand er diese Lage eben so wi-derwärtig, wie die Gesellschaft des Herrn Mungo Malagrow-ther. Der gänzliche Untergang seines Vermögens, welcherseit dem Verluste der königlichen Anweisung unvermeidlichschien, war ein neuer Schlag. Er konnte sich nicht mit Be-stimmtheit entsinnen, wann er die Anweisung zum letzten Mal