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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Wer?" fragte Nigel mit größerer Spannung, als er bis-her bei des Ritters Aeußernngen gezeigt hatte.

Nun wer anders, als das verkleidete Mädel, mit dem wirgespeiset haben damals, als wir dem Goldschmied Herivt dieEhre schenkten. Ihr müßt am besten wissen, wie Ihr sie er-obert habt; ich habe sic für Euch vor dem König auf denKnieen liegen sehen. Sie ward meiner Obhut anvertraut, umsie in Ehren und Sicherheit hicher zu bringen. Hätte ich.meinem Kopfe folgen dürfen, so würde ich sie in's Zuchthausgeführt haben, auf daß ihr mit der Ruthe das wilde Blutabgezapft würde. Verfluchtes Mensch!" läßt sich ein-fallen, die Hosen auzuziehen, ehe sie verheirathet ist."

Hört einmal, Herr Mungo Malagrowther," rief Nigel,ich bitte mir aus, daß Ihr von diesem Frauenzimmer mitgebührender Achtung redet."

Mit all der Achtung, die Ew. Herrlichkeit Liebchen undDavid Ramsays Tochter gebührt," erwiderte der Ritter imTone trockenen Spottes.

Nigel hatte große Lust, ernstlichen Streit anzufangen;allein mit Herrn Mungo würde eine Ehrensache gar zu lächer-lich gewesen sein. Er unterdrückte also seinen Zorn und be-schwor den Alten, ihm zu sagen, was er in Betreff diesesMädchens gesehen und gehört habe.

Das ist kurz Folgendes," antwortete der Ritter:Ichwar im Vorzimmer, als sie Audienz hatte, und hörte denKönig zu meinem großen Erstaunen sagen: ?ulcl>ra ssnspuello. Maxwell, der keine sonderliche lateinische Ohren hat,verhörte das ssne für Sahnd, wie ihn der König mit Abkür-zung seines Vornamens Alexander zu rufen pflegt, und stürztein die Audienz. Da sah ich unfern König Jakob mit eignerHand das Mädel anfheben, welches, wie gesagt, Mannskleider