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Heiligkeit des Ortes machte. Leider könnt Ihr nicht sagen,daß Ihr in Ermangelung von Warnung in die Patsche ge-kommen seid."
„Ich sehe, Herr Mungo, Ihr wollt Ench an Nichts er-innern, was für mich spricht."
„Herzlich gern wollte ich Etwas für Ench thnn," erwiderteder Ritter, „und das Beste, was ich für Euch thnn kann, be-steht darin, Euch das Verfahren bei der Strafe, welcher Ihrohne Zweifel unterworfen werdet, zu schildern. Ich habe dasGlück gehabt, eine Vollstreckung derselben an einem Wichte,der ein Pasquill geschrieben, zur Zeit der Königin mit anzn-sehen. Ich befand mich damals im Gefolge des Lord Gray,der hier Gesandter war, und da ich von jeher begierig gewe-sen bin, Angenehmes und Nützliches zu sehen, so konnte ichnicht verfehlen, bei jener Gelegenheit mich einznfinden."
„Es sollte mich in der That wundern," bemerkte Nigel,„wenn Ihr Eurer Gntmüthigkeit die Gewalt angethan hattet,von einem solchen Schauspiele wegzubleiben."
„Wie?" fragte der Ritter, als ob er nicht recht gehörthatte, „Ew. Herrlichkeit bittet mich, bei ihrer eigenen Exem-tion gegenwärtig zu sein? Edler Herr, es muß ein peinlicherAnblick für einen Freund sein, aber ich will mir lieber einePein auflegcn, als Eure Einladung versäumen. Es ist imGanzen ein hübsches Schauspiel. Der Bursche kam heran miteinem so kecken Blicke, daß es eine Lust war, ihn anznsehen.Er war ganz weiß gekleidet zum Zeichen der Unschuld. DieSache ging ans einem Gerüste zu Westminster vor sich. (DieEurigc wird vermuthlich zu Charing aufgeführt werden.) DieLeute des Landrichters und des Marschalls waren gegenwär-tig, und der Scharfrichter mit Beil und Schlägel und einerPfanne glühender Kohlen sammt Brenneisen. Er war ein ge-