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räther gehenkt werden, — nnd noch Andere wollen wissen,es lagen wider Lord Dalgarno Dinge vor, die ihm so vielals den Kopf kosten könnten."
„Und was denkt Ihr von allem diesem, als ein Hofmannseit vierzig Jahren?" fragte Herr Edward Mansel.
„Nein, fragt ihn das nicht, Herr Edward," fiel die Dameein, mit einem bedentnngsvollen Blick auf ihren Gemahl.
„Herr Mungo" — bemerkte Heriot — „ist zn klug, alsdaß er nicht wissen sollte, daß Derjenige, welcher Etwas sagt,das zu seinem Nachtheile wieder gesagt werden kann, eineBuchse ladet, mit welcher der Erste Beste aus der Gesell-schaft ihn tvdtschießen kann."
„Was?" rief der kühne Ritter, „meint Ihr, ich fürchtemich vor einer Falle? Gesetzt, ich sagte, Lord Dalgarno hatmehr Witz als Ehre, der Herzog mehr Segel als Ballast, derPrinz mehr Stolz als Klugheit, und der König" (Frau Manselhielt warnend den Finger in die Höhe) „der König ist meinguter Herr, der mir seit mehr denn vierzig Jahren Hnnde-lohn gibt, das ist, Knochen und Schläge. — Nun, Alles dasist gesagt, und Archie Armstrong sagt Schlimmeres noch jedenTag von dem Besten unter ihnen."
„Ein um so größerer Narr ist er auch," bemerkte GeorgHeriot. „Uebrigens hat er nicht so ganz Unrecht, denn Narr-heit ist seine beste Weisheit. Aber Ihr, Herr Mungo, werdetdoch nicht Euren Witz neben den eines Narren stellen wollen?war' er auch ein Hofnarr."
„Ein Narr?" wiederholte der Ritter, und that als habeer Heriots Worte nicht recht verstanden. „Gewiß bin ich einNarr gewesen, mich an einen kargen Hof zn hängen, währendMänner von Verstand und Thatkraft an jedem andern Ortein Europa ihr Glück gemacht haben. Aber hier kommt ein