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hat dafür, daß Ihr als ein falscher Ritter mir ihre Verklei-dung verrathen habt. Aber ernstlich, Herr Mungo, ich dächte,als Ihr mir sagtet, daß sie in dieser sonderbaren Kleidunghernmlanfe, hättet Ihr auch hinznfügen können, daß sie unterder Obhut der gnädigen Frau Mansel stehe."
„Das war des Königs Geheimniß, Meister Hcrivt," sprachder alte Ritter, sich mit einer Miene mürrischer Wichtigkeitin einen Stuhl werfend. „Das Andere war ein wohlgemein-ter Wink für Euch, als den Freund des Mädchens."
„Ja wohl," versetzte Heriot, „das sieht Euch ganz ähnlich.Ihr sagtet mir gerade so viel, als nöthig war, mich wegenihrer in Verzweiflung zu bringen, aber kein Wort, um meine >Angst zu beschwichtigen."
„Herr Mungo will diese Bemerkung nickt hören," sprachdie Dame. „Wir müssen von etwas Anderem reden. Was gibtes Neues am Hofe, Herr Mungo? Ihr seid doch in Green-wich gewesen?"
„Ihr könntet mich ebensowohl fragen, was es Neues inder Hölle gibt," antwortete der Ritter.
„Hoho! Herr Mungo!" ries Herr Edward. „Bemcßt EureAusdrücke etwas besser. Ihr sprecht von dem Hofe von KönigJakob."
„Herr Edward," versetzte der Alte, „und wenn ich vondem Hofe der zwölf Kaiser redete, so würde ich sagen, er istin diesem Augenblicke so verwirrt, wie die höllischen Regionen.Hofleutc, die es schon vierzig Jahre sind, sehen hier eben sowenig dem Dinge ans den Grund, als wenn sie eine Elritzeim Maclstrome suchen wollten. Gewisse Leute sagen, der Könighabe dem Prinzen einen finstern Blick zngeworfen; Andere be-haupten, der Prinz habe dem Herzoge eine ernste Miene ge-zeigt) wieder Andere, Lord Glenvarloch werde als Hochver-