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hören. — Komm, komm, Fräulein Leichtsinn! — wenn dubei mir dnrchkommen willst, mußt du einfache ThatsachcuVorbringen, nicht Reden aus Romanen und Schauspielen.Wie um's Himmels willen bist du hiehcr gekommen?"
„Herr," antwortete Margarethe, „wenn ich durchaus redenmuß, so wisset, ich bin diesen Morgen mit Monna Paula nachGreenwich gegangen, um eine Bittschrift von Frau Hermionezu überreichen."
„Gott steh' mir bei!" rief Heriot; „steckt sie auch dazwi-schen? Hätte sie nicht meine Ankunft abwarten können, umihre Angelegenheit aufzurühren? Die Nachricht, die ich ihrgemeldet habe, hat ihr keine Ruhe gelassen. O Weiber! Wei-ber! — Wer sich mit Euch einläßt, muß einen doppelten An-theil von Geduld einlegen, denn ihr bringt keine in die Masse.
— Nun gut! Aber was in aller Welt hat diese Gesandtschaftvon Monna Paula mit deiner unsinnigen Verkleidung zuschaffen? Sprich!"
„Monna Paula" — antwortete Margarethe — „fürchtetesich, und wußte nicht, wie sie ihren Auftrag ausrichten sollte;denn Ihr wißt, sie kommt fast nie vor die Thür. Also — also
— verstand ich mich dazu, mit ihr zu gehen, um ihr Muchzu machen. Was diese Kleidung betrifft, so erinnert Ihr Euchgewiß, daß ich sie bei der Weihnachtsmummerei trug, undIhr meintet damals, sie stehe mir nicht übel."
„Freilich für eine Weihnachtsstubc," erwiderte Heriot, „abernicht, um damit im Lande herumzulaufen. Ich erinnere michihrer, Schätzchen, und habe sie vorhin miedererkannt, und diesund dein kleiner Schnh und ein Wink von einem Freundeoder von Einem, der sich so nannte, hat zu deiner Entdeckunggeführt." (Lord Glenvarloch konnte nicht umhin, einen Blickans das Füßchen zu werfen, welches selbst dem gesetzten Bürger