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12 (1851) Nigels Schicksale
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drehen, und die Verantwortung dafür wird schwer auf Euchlasten.«

Ich bebe vor dem Gewichte dieser Anklage nicht zurück,«erwiderte Nigel.Aber davon handelt es sich jetzt nicht. Wennich das Kästchen hätte«

Euer Gepäck,« sprach der Bürger,stand in dem kleinenVorzimmer, als ich durch dasselbe ging. Das Kästchen fielmir in die Angen. Ihr habt es, denk' ich, von mir erhalten.Es rührt von meinem alten Freunde, Herrn Faithfnl Frugalher. Er hatte auch einen Sohn-"

Einen Sohn, welcher, wie der Sohn des Lord Glcnvar-loch, seinem Vater keine Ehre machte. Nicht wahr, so wolltetIhr sagen?« fragte der Freiherr.

Gnädiger Herr, es war ein unbesonnenes Wort von mir,«antwortete Heriot.Gott möge Alles znm Besten wenden.Ich will nur das sagen. Ich habe manchmal meine Freundeum ihre blühenden Familien beneidet; aber später habe ich nachdem Tode der Häupter solche Veränderungen erlebt, so mancheSöhne reicher Väter an den Bettelstab, so manche Erben vonRittern und Herren um ihre Güter kommen sehen, daß ichdenke, m e i n Gut und m c i n Name sollen nach meiner Ver-fügung Namen und Gut größerer Männer überdauern, obwohlGott mir keinen Erben meines Namens gegeben hat. Dochdas gehört nicht zur Sache. He! Wärter! Bringt LordGlenvarlochs Sachen herein!« Der Gefangenwärter gehorchte.Der Koffer und das Kästchen waren versiegelt gewesen, unddiese Siegel waren, wie der Wärter sagte, in Folge spätererBefehle vom Hofe wieder abgcnommen und das Ganze zurfreien Verfügung des Gefangenen gestellt worden.

Begierig, den peinlichen Besuch zu entfernen, öffnete LordGlenvarloch das Kästchen und durchsah die Papiere, welche eS