werde» kann, so fallen meine Güter Denjenigen z», welchedie ursprünglichen Pfandinhabcr bezahlt haben und jetzt anihre Stelle getreten sind."
„So ist es, gnädiger Herr," sprach Heriot. „Da nunEw. Herrlichkeit schlimme Umstände die neuen Gläubiger be-unrubigt haben, so bestehen sie zu meinem Leidwesen auf einemvon Beiden: Einsetzung in die Güter, oder Bezahlung desGeldes.«
„Sie haben das Recht dazu," erwiderte Glcnvarloch. „Daich die Zahlung in meiner gegenwärtigen Lage nicht zu leiste»vermag, so denke ich, müssen sie in Besitz treten.«
„Wartet, edler Herr," erwiderte Heriot. „Wenn Ihr michnicht mehr einen Freund Eurer Person nennt, so sollt Ihrwenigstens sehen, das; ich geneigt bin, der Freund des HausesEnres Vaters zu sein, wäre cs auch nur um des AndenkensEures Vaters willen. Wofern Ihr mir die königliche Anwei-sung anvertrauen wollt, glaube ich bei den jetzigen Verhält-nissen am Hofe im Stande zu sein, das in ihr gemährte Geldzu erheben.«
„Herzlich gern wollte ich das thun,« erwiderte Lord Glen-varloch. „Aber das Kästchen, worin die Anweisung liegt, istnicht in meinen Händen; es ist mit Beschlag belegt worden,als man mich zu Greenwich verhaftete.«
„Es wird Euch nicht ferner voreuthalten werden," sprachHeriot. „Denn, wie ich höre, hat mein königlicher Herr sichdurch seinen angeborncn gesunde» Verstand und durch Erkun-digungen, die er, ich weis; nicht auf welche Art, eingezogenhat, dazu bestimmen lassen, der Beschuldigung eines Angriffsauf seine Person keine Folge zu geben. Diese ist beseitigt.Das Verfahren gegen Euch wird sich lediglich um die an LordDalgarno im Umkreise des Palastes verübte Gewaltthätigkeit