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ren Artikeln auch ei» kleines Muster von der guten Lebensartmitgebracht, wegen welcher die Franzosen so berühmt sind."
„Es ist nicht artig von Euctz," versetzte Nigel, „die ersteAnwendung davon bei einem alten, Euch verpflichteten Freundezu machen."
Heriot erwiderte diese Bemerkung erst mit einem kurzentrockenen Husten und fuhr dann fort: „Hm! hm! Ich sage —hm! edler Herr, da meine französtsche Höflichkeit mich nichtweit führen wird, so möchte ich wohl wissen, ob ich zu Ew.Herrlichkeit als Freund sprechen darf, wie Ihr mich zu bezeich-nen die Güte habt, oder ob ich mich, wie es meinem Standezukommt, auf das nothwendige Geschäft zu beschränken habe,welches zwischen uns verhandelt werden muß."
„Sprecht als Freund, Meister Heriot," erwiderte Nigel.„Ich sehe, Ihr habt einige von den zahlreichen Vorurtheilengegen mich, wenn nicht gar alle, angenommen. Sprecht freiheraus. Was ich nicht der Wahrheit gemäß leugnen kann,werde ich cingestehen."
„Und hoffentlich auch wieder gut machen, gnädiger Herr,"fügte Heriot hinzu.
„So weit cs in meiner Macht steht, gewiß," versicherteNigel.
„Ach, edler Herr," sprach Heriot, „das ist eine traurige,obwohl nothwendige Beschränkung. Denn wie leicht kann einMensch hundert Mal mehr Unheil stiften, als er im Standeist, an dem Verletzten und an der Gesellschaft wieder gntzu-machen! — Aber wir sind hier nutzt allein," bemerkte er, miteinem Späherblick auf die vermummte Gestalt am Kamine,welche trotz allen ihren Bemühungen sich der Beobachtungnicht entziehen konnte. Nigel, mehr darum besorgt, ihre Ent-deckung zu verhindern, als seine eigenen Angelegenheiten ge-