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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
89
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heim zu halten, erwiderte schnell:Das ist mein Page. Ihrkönnt frei vor ihm reden. Er ist aus Frankreich, und ver-steht kein Wort englisch."

Ich soll also frei heraus reden?" sprach Herivt mit ei-nem zweiten Blicke nach dem Sessel.Vielleicht werden meineWorte mehr offenherzig, als willkommen sein."

Sprecht, Herr," sprach Nigel.Ich habe Euch erklärt,daß ich Tadel vertragen kann."

Also knrz, edler Herr warum finde ich Euch hier, be-laden mit Anschuldigungen, die einen durch Jahrhunderte vonTugenden verherrlichten Namen schänden?"

Einfach darum," antwortete Nigel,weil ich damit an-fing, weiser sein zu wollen, als mein Vater."

Das war eine schwere Aufgabe, gnädiger Herr," bemerkteHcriot.Euer Herr Vater galt allgemein als einer der Wei-sesten und Tapfersten in Schottland."

Er gebot mir," fuhr Nigel fort,alles Spielen zu mei-den, und ich veränderte diese Weisung.dahin, mein Spiel nachmeiner Geschicklichkeit, meinen Mitteln und meinem Glücke zubeschränken."

Eigendünkel," bemerkte Heriot,getrieben durch Gewinn-sucht. Edler Herr, Ihr gedachtet Pech anzngreifen, ohne Euchzu besudeln. Ich brauche Euch nicht zu wiederholen, was ich mitBedauern gehört habe, wie sehr dies Benehmen Euren guten Rufbeeinträchtigt hat. An Euren nächsten Febltritt darf ich Euchunbedenklich erinnern. Edler Herr, wie sehr auch Lord Dalgarnosich wider Euch vergangen haben mag, der Sohn seines Vatershätte vor Gewaltthätigkeit von Eurer Hand gesichert sein sollen."

»Ihr sprecht mit ruhigem Blute, Meister Hcriot, und ichhabe gehandelt in dem Schmerze vielfach erlittene» Unrechts,welches mir unter der Maske der Freundschaft zugefügt worden."