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Nachdem diese sonderbare Erklärung so weit gediehen war,erschien der Gefangcnwärter, um dem Freiherrn ein Mahlvorzusetze», welches in seiner jetzigen Lage einladend genanntwerden konnte und, wenn es auch nicht den Gerichten des ge-priesene» Chevalier Beaujen gleichkam, doch mündlicher war,als das Gcköclssel im Elsaß. Ein Wärter blieb da, um denDienst bei Tische zu versehen, und gab der verkleideten Personeine» Wink, anfzustehen und ihm zur Hand zu gehen. Nigelaber erklärte, er kenne die Eltern des jungen Menschen, undhieß sie mitesscn. Sie gekorchte mit einer Schüchternheit,welche ihre hübschen Züge noch interessanter machte. Am Tischebenahm sic sich mit einer gewissen natürlichen Anmuth. Ni-gel, sei es, daß die sonderbaren Umstände, unter welchen ermit ihr zusammengekvmmen war, sie ihm interessant machte»und ihn für sic eingenommen hatten, oder daß er nrtheilte »achdem, was er sah, — genug, Nigel meinte, er habe selten einMädchen sich anständiger und zugleich natürlicher benehmensehen. Das Bewußtsein ihrer sonderbaren Lage gab ihremBenehme» einen eigenthümlichen Anstrich, den man weder ei-nen Anstrich von Förmlichkeit, noch von Leichtigkeit, noch vonVerlegenheit nennen konnte, der aber eine Mischung und Schat-tirung von diesen drei Farben enthielt. Sie ließ sich nicht be-wegen, ein Glas von dem aufgetragenen Weine zu sich zunehmen. Das Gespräch war natürlich durch die Anwesenheitdes Gefangenwärters auf die Angelegenheiten des Tisches be-schränkt. Nigel wartete mit Ungeduld auf die Abräumungdes Tisches, um die junge Person zur Mittheilung ihrer Ge-schichte zu bewegen, um so mehr, da er fand, daß ihre Stimmeund ihre Züge ihm nicht so fremd waren, wie es ihm An-fangs bedünkt hätte. Diese Entdeckung dämmerte nach undnach während des Mahles in ihm auf.