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12 (1851) Nigels Schicksale
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tcr!« der Gefangenwärter trat ein, und Christie fuhr fort:Ich will hinaus, Bruder. Habe wohl Acht auf deinen Ge-fangenen. Es wäre besser, die Hälfte der wilden Thiere dortwürden aus ihren Zwingern auf den Towerberg losgelassen,als daß dieser glatte, höfliche Herr wieder unter ehrliche Men-schen käme."

Damit verließ, er hastig das Gemach, und ließ NigelnMuße, sein eignes Schicksal zn beklagen, welches ihm unab-lässig den Schein von Verbrechen, die er verabscheute, aufbür-den zn wollen schien. Nigel mußte indeß gestehen, daß er dieUnannehmlichkeit der Anschuldigung Christies durch die Eitel-keit oder vielmehr falsche Scham verdient habe, mit welcherer unterlassen hatte, den Vorwurf eines Verbrechens zurückzu-weisen, weil Thoren es Galanterie nannten. Mit Beschämungerinnerte er sich der Bemerkung seines Dieners, daß die Ge-sellschaft im Speisehause sich hinter seinem Rücken über ihnlustig machte, weil er im Rufe eines Liebeshandels stehenwolle, den zu betreiben es ihm an Math fehle. Mit einemWorte, sein zweideutiges Benehmen hatte ihn in die Lage ge-bracht, bei den liederlichen jungen Leuten, in deren Augen einwirklicher Ehebruch ihm Ehre gemacht haben würde, als ei»leerer Prahler zu gelten, und auf der andern Seite als schänd-licher Verführer gebrandmarkt zu sein in den Augen des ver-letzten Ehemannes, der fest von seiner Schuld überzeugt war.

MgelS Schicksale. III.

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