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12 (1851) Nigels Schicksale
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will, ich kann mir nicht ausredcn, daß sie sehen will ichsie nicht mehr das; sie nicht Hunger leiden darf oderetwas Schlimmeres thun, um Brod zu erwerben; obwohlEw. Herrlichkeit ohne Zweifel denkt, daß ich das Publikumberaube, indem ich ihren Lebenswandel zu ändern suche."

Bei meinem Glauben als Christ, bei meiner Ehre alsEdelmann versichere ich Euch, daß, wenn etwas Schlimmesmit Eurer Frau vorgegangcn ist, ich nichts davon weiß. Ichhoffe zu Gott, Ihr seid eben so sehr im Jrrthnm, wenn Ihrsie für schuldig haltet, als mit der Annahme, daß ich ihrMitschuldiger sei."

Ei, ei, ei, gnädiger Herr, wie mögt Ihr so zähe sein!"erwiderte Christie.Sie ist ja blos das Weib eines altenklotzköpfigeu Krämers, der einfältig genug war, ein Weibsbildzu heiratheu, das zwanzig Jahre junger ist als er. Ew. Herr-lichkeit kann dabei nicht mehr Ruhm gewinnen, als Ihr be-reits habt, und was den Genuß betrifft, so glaube ich, FrauLenchen ist jetzt ein Ueberfluß für Euch. Den Lauf EurerVergnügungen möchte ich nicht gern stören; ein alterHahnrei muß seine Lage bedenken. Allein da Ew. Herrlichkeithier bei anderen Reichskleinodien cingeschloffen ist, so glaubeich, Frau Lenchen kann nicht zngelaffen werden, um Schäfer-stunden" hier stotterte der ergrimmte Ehemann, stießseinen Stock auf den Boden und fuhr fort, seinen ironischenTon wechselnd:O wären doch Eure verrätherischen Glied-maßen gelähmt gewesen, ehe sie über meine ehrliche Schwelletraten! oder wären sie jetzt frei von den verdienten Fesseln!Ich wollte Euch den Borthcil Eurer Jugend und Eures Ge-wehres lassen und meine Seele dem Teufel zum Pfand setzen,daß ich Euch mit diesem Eichenholz zum Spiegel für alle un-dankbaren Fuchsschwänzer und Höflinge machen würde, und