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den untern Theil des Gesichtchens gänzlich; dagegen war dieMütze etwas auf die Seite gerückt und ließ die mit blauenAdern durchzogene Stir», die geschlossenen Augen und dielangen seidenen Wimpern sehen.
„Armes Kind!" dachte Nigel, als er den Knaben so an-sah. „Die Thauperlcn stehen noch auf deinen Wimpern; duhast dich rein in Schlaf geweint. Kummer ist eine harteAmme für ein so junges und zartes Wese». Schlafe in Frie-den; ich will dich nicht anfstören. Mein eignes Mißgeschicknimmt meine Aufmerksamkeit in Anspruch, und seiner Be-trachtung will ich mich widmen."
Er versuchte dies zu thun. Allein alle Augenblicke kamenihm, wie zuvor, Vermnthnngen in die Quere, welche mehrden kleinen Schläfer, als ihn selber betrafen. Er ärgerteund ereiferte sich über sich selbst wegen der ungebührlichenTheilnahme für ein Kind, von dem er weiter Nichts wußte,als daß cs ihm zur Gesellschaft aufgedrungen war, vielleichtals Spion. Allein der Zauber wollte sich nicht lösen lassen,und die Gedanken, welche er°zn bannen sich bemühte, fuhrenfort, ihn zu verfolgen.
So verging Etwas über eine halbe Stunde. Dann ließsich abermals der rauhe Klang der znrückgeschobcnen Riegelvernehmen, und die Stimme des Wärters kündigte an, daßein Mann mit Lord Glenvarloch zu sprechen wünsche. „EinMann mit mir sprechen? unter den gegenwärtigen Umstän-den? Wer mag das sein?" Seine Zweifel waren bald gelöset;Hans Christie, sein Hauswirth von d-er Paulslände trat ein.„Willkommen, herzlich willkommen, mein ehrlicher Hauswirth!"rief Lord Glenvarloch ihm entgegen. „Wie könnt' ich mirträumen lassen, Euch in meiner gegenwärtigen engen Woh-nung zu sehen?" so sprechend ging er auf Christie zu und