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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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der Lände tauchen lassen," erwiderte der Krämer, sein Kratz-eisen senkend,als einen elenden Prahler, der sein Bischenkaltes Eisen hier gegen einen ehrlichen Bürger vor dessen ei-genem Hanse zieht. Aber gehe, und rechne auf einen Farren-schwanz als dein Abendessen, wenn du noch einmal in dieNähe meines Hauses kommst. Ich wollte, es wäre auf demGrunde der Themse gewesen, als es zuerst glattzüngige,falsche schottische Diebe beherbergte."

Ein schlechter Vogel, der sein eigenes Nest besudelt,"versetzte der Gegner, vielleicht um so mehr ermuthigt, da er-den Streit eine friedlichere Wendung nehmen sah.Es istein Jammer, daß ein braver Schotte je auswärts gcheirathetund einen geldstvlze», bloßköpfigen, dickwanstigen, klcinge-hirnten Südländer gezeugt hat, wie Ihr seid, Meister Christie.Aber lebt wohl, lebt wohl für ewig und einen Tag, undwenn Ihr wieder mit einem Schotten zankt, so sagt so vielBöses von ihm, wie Ihr wollt, aber nichts von seinem Herrnnnd seinem Lande, sonst wird Eure Plattmütze schwerlich Enr-langen Ohren vor Verkürzung durch ein Hochländermessrschirmen."

Und wenn Ihr mit Eurer Frechheit vor meiner T)ürnoch einen Augenblick länger fortsahrt," versetzte Christie,sowill ich den Constabel rufen nnd Eure schottischen Knöchelmit englischen Holzschuhen Bekanntschaft machen lassen."

Mit diesen Worten und mit der Miene eines Siegerswandte er sich nach seinem Laden zurück, denn sein Gegner,wie tapfer er auch sein mochte, bezeugte kein Verlangen, dieSache aufs Aeußerste zu treiben, vermuthlich in derUcber-zeugnng, daß der Vortheil, den er im Zweikampfe mit HansChristie gewinnen könne, reichlich aufgewogen werden dürftedurch eine Berührung mit den Behörden von Altengland. Diese