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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Wahrheit in meinen eigenen Angelegenheiten zn sagen, undEuer Herr ist nicht viel besser, als ein Schuft, und Ihr seidnichts weiter, als ein prahlerischer Narr. Ich gebe Euch Einsans den Kopf, wie Ihr schon einmal Eins ans geringeremAnlaß bekommen habt."

Mit diesen Worten schwang er das Kratzeisen, mit wel-chem er die Freitreppe vor seinem Laden zn reinigen pflegte,und welches er als die ihm zunächst zur Hand seiende Angriffs-waffe gefaßt hatte. Der vorsichtige Schotte (.denn als solchenbezeichnet ihn seine Anssprache und sein steifes Wesen) zogsich vor dem andringendcn Krämer zurück, aber mit finsteremBlicke und mit der Hand am Schwerte, mehr wie Einer, demdie gewohnte Geduld ausgeht, als wie Einer, der sich voreinem in jeder Beziehung schwächern Gegner fürchtet.

Bleibt zurück, Meister Christie!" rief er;bleibt zurück,und hütet Euch vor Schaden. Ich habe cs unterlassen, Euchin Eurem eigenen Hanse zn schlagen, obwohl ich heftig gereiztwar, dieweil ich nicht weiß, wie hier die Gesetze über Ein-bruch und Heimsuchung lauten, und dann möchte ich Euchaich selbst auf offener Straße, die frei ist für uns Beide, keinLeid zufügen, weil ich Eurer Freundlichkeit von vormals ge-derke und Euch zum Theil als ein armes, getauschtes Ge-schöpf betrachte. Aber der Teufel soll mich holen! ich binnicht gewohnt, zu fluchen wenn Ihr meine schottische Schul-ter mit Eurem Schäuflein berührt, so sollen sechs Zoll vonmeinem Flamberg sich verteufelt genau mit Euren Gedärmenbekannt machen, Nachbar."

Mit diesen Worten zog er, obwohl stets vor der geschwun-genen Schaufel znrückweichend, ein Drittel seines breitenSchwertes aus der Scheide.

Ich sollte Prügel heraus über dich rufen und dich an