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deutete, welche mit ausgestreckten Gliedern, als ob die Handdes Todes sie schon gefaßt hätte, an dem erlöschenden Feuersaß: „Habt Acht auf Euer Ziel und habt Acht ans EurenHandel, sonst zerschneide ich Euch die Sehne, ehe Ihr siespannen könnt."
Nigel empfand ganz die unaussprechliche Rohheit, welchedie Verfolgung solcher Zwecke bei einer Unglücklichen in solcherLage empfehlen konnte. Allein er bezwang seinen Unwillen,hörte den Rath stillschweigend an und befolgte den erstenTheil desselben, indem er die Hausthür sorgfältig hinter Her-zog Hildebrod und seinem Gefolge verschloß, hoffend, daß erNichts mehr von ihnen zu sehen und zu hören bekommen werde.Dann kehrte er in die Küche zurück, wo die Unglückliche nochimmer in derselben Stellung saß mit starren Augen, geballtenFäusten und ausgestreckten Gliedern, als ob sie im Starrkrampfläge. Lebhaft ergriffen von ihrer gegenwärtigen Lage und vonder Aussicht in die Zukunft, welche vor ihr zu liegen schien,suchte er sie wieder zur Besinnung zu bringen. Nachdem esihm gelungen war, ihre Aufmerksamkeit zu erregen, erklärteer ihr, daß er im Begriff stehe, Whitefriars binnen wenigenStunden zu verlassen, daß seine Zukunft ungewiß sei, daß eraber wissen möge, ob er Etwas zu ihrer Beschütznng thunkönne, indem er etwa einen Freund von ihrer Lage benach-richtige. Sie begriff nicht sogleich was er sagen wollte, nndantwortete endlich in ihrer gewöhnlichen kurzen, abstoßendenWeise: „Ihr meint es vielleicht gut; aber Ihr solltet wissen,daß der Unglückliche keine Freunde hat."
„Ich will Euch nicht weiter belästigen," erwiderte Nigel.„Allein da ich in Begriff stehe, Whitefriars zu verlassen-"
„Ihr wollt Whitefriars verlassen?" unterbrach sie ihn.„Ich will mit Euch gehen."