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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Hildebrod schrieb mit großer Genauigkeit den Befund allerDinge in dem Zimmer nieder, und untersuchte sorgfältig dieGesichtszügc des Erschossenen. Derselbe mar wie ein gemei-ner Matrose gekleidet. Keinem der Anwesenden war sein Ge-sicht bekannt. Hildebrod schickte sodann nach einem ElsaßerWundarzt, den seine Laster, trotz seiner etwaigen Geschicklich-keit, auf die armselige Praxis dieses Quartiers beschrankthatten. Er ließ ihn die Leichen untcrsnchcn, und die mnth-maßliche Weise, in welcher sie den Tod gefunden hatten, be-stimmen. Die Feldbinde entging nickt der Aufmerksamkeitdes gelehrten Richters. Nachdem er Alles, was über den Fallgesagt oder vermuthet werden konnte, angehört und alle Ein-zelnheiten des Thatbestandes ausgenommen hatte, gebot er,das Zimmer bis zum bevorstehenden Morgen zu verschließen,führte die unglückliche Tochter des Ermordeten in die Küche,wohin Niemand ihm folgen durfte, als Lord Glenvarloch, undstellte ihr die Frage, ob sie Niemand als Thäter im Verdachtehabe?

Habt Ihr Niemand im Verdachte?" fragte Martha, ihnfest in's Auge fassend.

Vielleicht, Jungfer. Aber meine Sache ist zu fragen,und Eure, Antwort zu geben. So ist die Regel des Spiels."

Nun, ich habe den im Verdachte, der jene Feldbinde trug.Wißt Ihr nicht, wen ich meine?"

Hm," erwiderte Hildebrod,wenn Ihr solche Trümpfebringt, dann muß ich sagen, ich habe an Hanptmann Pepper-cull eine dergleichen gesehen, und er war nicht der Mann, derseine Kleider viel wechselte."

Nun so sendet hin und laßt ihn verhaften," sprachMartha.

Wenn er der Thäter ist, dann wird er bereits über alle