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Berge sein," bemerkte der Richter. „Aber ich will den höhe-ren Behörden Mittheilnng machen."
„Ihr möchtet ihn entschlüpfen lassen," erwiderte Marthamit grimmigem Blicke.
„Auf Cerevis," erwiderte Hildebrod, „wenn es von mirabhinge, so müßte mir der Spitzbube so hoch hängen, wieHaman. Aber laßt mir Zeit. Ihr wißt, er hat Freunde un-ter uns, und Alle, die mir beistehen sollten, sind besoffen wiedie Schweine."
„Ich will Rache haben," erklärte Martha in entschiedenemTone. „Merkt Euch das und hütet Euch, mit mir Possen zutreiben."
„Possen treiben?" wiederholte der Herzog. „Lieber wollteich mit einer eben gehetzten Bärin Possen treiben. Ich sageEuch, Mamsell, habt Geduld; wir wollen ihn schon kriegen.Ich kenne alle seine Gänge; er kann dieselben nicht meiden,und ich will ihm Fallen stellen. Es kann Euch Gerechtigkeitnicht fehlen, denn Ihr habt die Mittel, sie zu erlangen."
„Wer mir zu meiner Rache behülflich ist, soll an diesenMitteln Theil haben," sprach Martha.
„Genug gesagt," erwiderte Hildebrod. „Ich dächte, Ihrginget jetzt mit mir nach Hanse und nähmet etwas Warmeszu Euch, denn so allein hier werdet Ihr es frostig finden."
„Ich will die Putzfrau kommen lassen, und außerdem ha-ben wir den fremden Herrn hier," erwiderte Martha.
„Ah, ah, den fremden Herrn!" sprach Hildebrod, Nigelnbei Seite nehmend. „Ich vermnthe, der Hauptmann hat dasGlück des fremden Herrn gemacht, mährend er einen kühnenWurf für sein eigenes versuchte. Ich kann Ew. Gestrengensagen — Ew. Herrlichkeit darf ich nicht sagen —, ich glaube,dadurch, daß ich den Schuft Etwas von meinem heut Morgen