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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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sie zu Boden und rief:Verflucht seid ihr! Ihr seid die Ur-sache dieser Uuthat."

Nigel wollte sprechen, wollte sie erinnern, daß augenblick-liche Maßregeln zur Verfolgung des entsprungenen Mördersgetroffen werden mußten, und zugleich zu ihrer Sicherheit ge-gen seine Rückkehr.

Schweigt!" unterbrach sie ihn mit Heftigkeit.Bin ichnicht genug von meinen eignen Gedanken in Anspruch genom-men bei einem solchen Anblick? Schweigt!" wiederholte sienachdrücklicher.Kann eine Tochter hören, wenn der Leich-nam ihres Vaters auf ihren Knieen liegt?"

Nigel fühlte selber lebhaftes Bedauern; allein dies hinderteihn nicht, die Mißlichkeit seiner Lage zu erwägen. Er hatteseine beiden Pistolen abgeschoffen. Der Räuber konnte zurück-kehren. Er hatte vermuthlich noch andere Helfershelfer außer-dem Erschossenen. Nigel glaubte ein Flüstern unter den Fen-stern zu vernehmen. Er äußerte gegen seine Gesellschafterin,daß er sich mit Schießbedarf versehen müsse.

Ihr habt Recht," erwiderte sie verächtlich.Ihr habtschon mehr gewagt, als ich je von einem Manne erwartethätte. Geht und sorgt für Euch selber, wie es Eure Absichtist. Ueberlaßt mich meinem Schicksal."

Ohne sich mit einer Erwiderung aufzuhalten, eilte Nigelauf sein Zimmer, holte Pulver und Blei, und kehrte eben soschnell wieder zurück. Er wunderte sich über sich selbst, daßer im Dunkeln sich durch die Windungen des engen Ganges,den er nur ein Mal durchschritten hatte, so gut zurechtfand,und zwar in einem Augenblicke so heftiger Aufregung.

Bei seiner Rückkehr fand er das unglückliche Weib wieeine Bildsäule neben dem Leichnam stehend, den sie auf denFußboden gelegt und dessen Gesicht sie mit dem untern Ende