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die Wand klatschten nnd der durch ihre Bewegung hervorge-brachte Luftzug die Lichter flackern machte. Nigel fuhr in dieHöhe und drehte sich um. Sein Gemüth war in einem Zu-stande von Aufregung, wie cs sich bei seiner Beschäftigung andiesem Abende erwarten ließ, zumal in einer Zeit, wo ein ge-wisses Maß von Aberglauben als Glaubensartikel cingeprägtwurde. Mit Granen erblickte er das leichenblasse magere Gesichtdes alten Trapbois, der seine welke Hand abermals nach seinemTische ausstreckte. Uebcrzeugt, daß diese unzeitige Erscheinungnichts Gutes bedeute, sprang er auf, faßte seinen Degen, rißihn ans der Scheide, setzte ihn dem Alten auf die Brust undfragte, was er zu einer solchen Stunde in seinem Zimmer zuthun habe. Trapbois zeigte weder Furcht noch Betroffenheit,sondern stotterte: er wolle lieber sein Leben, als sein Eigenthumlassen. Lord Glenvarloch gerieth in Verlegenheit. Der Grundvon des Alten Zudringlichkeit war ihm ein Räthsel, und erwußte nicht, wie er ihn los werden sollte. Er versuchte esnochmals mit Drohung, und in diesem Augenblicke ward erdurch eine zweite Erscheinung überrascht, die hinter der Tapetehervorkam. Es war die Tochter des Alten mit einer Lampein der Hand. Sie schien eben so unempfindlich gegen Gefahrzu sein, wie ihr Vater, denn sie rückte Nigeln dicht zu Leibe,schlug ihm den Degen auf die Seite, und versuchte sogar, ihmdenselben aus der Hand zu reißen, indem sie sagte: „SchämtEuch, das Schwert gegen einen mehr als achtzigjährigen Mannzu ziehen! Ist das die Ehre eines schottischen Edelmannes?Gebt es her, ich will eine Spindel davon machen!"
„Zurück!" rief Nigel ihr zu. „Ich habe nichts Schlimmesgegen Euren Vater im Sinne; aber ich will wissen, warumer den ganzen Tag schon und selbst zu dieser späten Stundeder Nacht um meine Waffen herumschleicht?"