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Die alte Hebe, welche den jungen Freiherr» bediente, nahmseine Partei gegen den noch älteren Ganymed, und bedeutetediesem, augenblicklich wegzngehen, mit der Drvhnng, es derMamsell zu sagen, wenn er noch ferner bliebe. Trapboismußte sehr unter dem Pantoffel stehen, denn die Drohung derPutzfrau that bei ihm größere Wirkung, als die ungehalteneAenßerung des Freiherrn. Brummend entfernte er sich. LordGlenvarloch hörte, wie er in der Nähe auf dem Gange einegroße Thüre verschloß, welche von Nigels Zimmer ans denZugang zu andern Thcilen des weitläufigen Hanfes bildete.Der Leser wird sich erinnern, daß die große Treppe unmittel-bar zn Nigels Gemach führte.
Der Freiherr hörte mit Vergnügen das Raffeln der Riegelund Querstangen, welches ihm als eine gute Vorbedeutunggalt, daß Trapbois ihn den Rest des Tages über nicht mehrzu besuchen gedenke, und freute'sich der Aussicht, endlich ein-mal ungestört sich selbst überlassen zu sein.
Das alte Weib fragte ihn, ob er sonst noch Etwas zn be-fehlen habe. Das Vergnügen, ihn zn bedienen oder vielmehrdie Aussicht auf Belohnung schien sie zn verjüngen. Nigelwünschte Kerzen, Feuer ins Kamin und einige Reisbündel da-neben, um das Fcner unterhalten zn können, denn die Lagedes Hanses in der Nähe der Themse machte cs feucht undkalt. Das alte Weib ging, um die Aufträge ansznrichten, undNigel überlegte, wie er den bevorstehenden einsamen Abendhinbringen wolle. Seinen Gedanken Audienz zn geben, ver-sprach ihm eine schlechte Unterhaltung. Er hatte seine Lageaus jedem Gesichtspunkte betrachtet, und konnte weder Nutzennoch Vergnügen als Folge einer Wiederholung dieser Betrach-tung absehen. Das bequemste Mittel, sich zn zerstreuen, schienein Buch zu sein. Nigel war seiner Zeit, wie Viele von uns,