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Augenblicke, wo Ihr nicht darauf vorbereitet seid. Einstweilengehabt Euch wohl. Die Putzfrau wird Euch zu Diensten ste-hen, wenn Ihr Essen verlangt."
Sie verließ das Zimmer, als Nigel eben durch ihren Sit-tenrichterton gereizt, eine Erörterung über den Ehrenpunktmit ihr beginnen wollte. Er mußte über sich selbst lächeln,daß er so thöricht sein konnte, mit der Tochter eines Pfand-leihers über einen solchen Gegenstand rechten zu wollen. Errief der alten Debora, um sich Essen holen zu lassen, und er-hielt ein erträgliches Mittagsmahl. Unangenehm war ihm dieabermalige Zudringlichkeit des Hausherrn, der es sich nichtnehmen lassen wollte, ihm den Tisch zn decken. Mit Mühenur konnte er den alten Schwachkopf abhalten, seine Waffenund einige Papiere von dem Tischchen, an welchem er saß, ab-znränmen, und nur durch ein barsches Gebot konnte er ihnbestimmen, das Tischtuch auf einen andern Tisch zu legen.
Während sein Befehl erfüllt wurde, bemerkte er, daß dieAugen des Alten sich immer wieder auf das Tischchen richteten,wo das Rappier und die Pistolen lagen, und daß er währendseiner dienstfertigen Geschäftigkeit jede Gelegenheit wahrnahm,sich diesem Zielpunkte seiner Blicke zn nähern. Endlich, alsTrapbois seinen Gast ausschließlich mit dem Essen beschäftigtglaubte, sah Nigel in einem der zerbrochenen Spiegel, wie derAlte die Hand nach dem Tischchen ausstreckte. Er machte nunweiter keine Umstände, und rief ihm nachdrücklich zu, die Fin-ger von seinen Waffen zu lassen und das Zimmer zn räumen.Der Wucherer stotterte eine Art von Entschuldigung, vonwelcher Nigel Nichts verstand, als das mehrmals wiederholteWort „Erkenntlichkeit," und welches er lediglich erwiderte mitder Wiederholung seiner Weisung, das Zimmer zu verlassen,wenn er unangenehme Folgen vermeiden wolle.
NigelS Schicksale. II.
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