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hatte mein Vater diese Geschäfte in Händen, jetzt habe ich sie,nnd das ist am Ende gut für nns Beide."
Sie warf einen Blick anf den Tisch, nnd da sie die Waf-fen bemerkte, fnhr sie fort: „Ich sehe, Ihr habt Waffen.Wißt Ihr sic zn gebrauchen?"
„Ich mnß wohl," antwortete Nigel; „mein Geschäft bringtcs mit sich."
„Ihr seid also ein Kriegsmann?" fragte sie.
„Das heißt insofern, als bei mir zu Lande jeder Edelmannein Kriegsmann ist."
„Aha! das ist, was Ihr den Ehrenpunkt nennt — armenLeuten die Hälse abznschneiden. Eine saubere Beschäftigung fürden Edelmann, der sie beschützen sollte."
„Mamsell," versetzte Nigel, „mein Geschäft ist nicht dasHalsabschneiden. Ich trage Waffen zur Vertheidigung meinesLebens nnd meines Vaterlandes."
„Schon gesprochen," bemerkte Martha. „Aber die Lentesagen, Ihr seiet so gut wie Andere geneigt zn Raufereien, beidenen es sich weder um Selbstvertheidigung noch um Schutzdes Landes handelt; außerdem würdet Ihr nicht hier sein."
„Mamsell," versetzte Nigel, „es wäre vergebliche Mühe,wenn ich Euch deutlich machen wollte, wie eines Mannes Ehre,die ihm thenrer ist oder thenrer sein soll, als sein Leben, ihnoft auffordern und nöthigen kann, sein Leben oder das LebenAnderer aus scheinbar geringfügigen Ursachen auf's Spiel znsetzen."
„Gottes Wort sagt Nichts davon," warf das Weib ein.„Ich habe darum blos gelesen: Du sollst nicht tödtcn. Aberich habe weder Zeit noch Lust, Euch zu predigen. Ihr werdethier genug zu raufen finde», wenn es Euch Vergnügen macht;schätzt Euch glücklich, wenn es nicht an Euch kommt in einem