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12 (1851) Nigels Schicksale
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Aber Hab Eure Weisheit erwogen, wie diese Heirath mirin gegenwärtigem Falle Helsen kann?" fragte Glcnvarloch.

Was das betrifft, edler Herr," antwortete Hildebrod,so habe ich blvs zu sagen, wenn Ihr mit vierzig oder fünf-zigtausend Pfund im Beutel Euch nicht zu retten wißt, soverdient Ihr den Kopf zu verlieren für Eure Thorheit unddie Hand für Euren Geiz."

Aber da Eure Güte meine Angelegenheiten in so ernst-liche Erwägung gezogen hat," fuhr Nigel fort, es für un-klug haltend, mit einem Menschen zu brechen, der cs in seinerArt gut meinte,so könnt Ihr mir vielleicht sagen, wie meineVerwandten wohl eine solche Braut anfnehmen werden, wieIhr mir sie empfehlt."

Was diesen Punkt anlangt, edler Herr, so habe ichimmer gehört, daß Eure Landsleute so gut wie andere Leutewissen, wo die Gurken hängen. Und wenn ich Erzählungentrauen darf, so wüßte ich nicht, wo fünfzigtansend Pfundsage fünfzigtausend Pfund ein Weib willkommener machenkönnten, als in Eurem alten Königreiche Schottland. Rechnetman die kleine Ungleichheit der Schulter ab, so ist JungferMartha Trapbois eine Person von majestätischem und ehrfnrcht-gebietendem Aeußeren und stammt vielleicht ans besserem Blute,als man weiß; denn der alte Trapbois sieht nicht gerade aus,als wär' er ihr Vater, und ihre Mutter war ein nichts we-niger als engherziges Weib."

Ich fürchte," bemerkte Nigel,diese Möglichkeit ist zuunbestimmt, um ihr eine freundliche Aufnahme in einem gutenHause zuznsichern."

Ei, gnädiger Herr," erwiderte Hildebrod,ich glaube, siewird sich schon herausbeißen; denn ich möchte sagen, sie ist sobösartig, daß sie es mit Eurem ganzen Clan aufnehmen könnte."