beinahe vorüber ist, steht wahrscheinlich sein Zahltag nahebevor'"
„In der That, das ist ein sehr artiges Anerbieten," er-widerte Lord Glenvarloch. „Aber dürfte ich an Eure Offen-herzigkeit, wohledler Herzog, die Frage richten, marnm Ihreine Mündel von solchem Vermögen einem Fremden gebenwollt, der Ench vielleicht morgen verlässt?"
„In Wahrheit, gnädiger Herr," antwortete der Herzog,„diese Frage schmeckt mehr nach Beanjen, als irgend ein an-deres Wort, welches ich Ew. Herrlichkeit habe sprechen hören,rind es ist nicht mehr wie billig, daß Ihr eine Antwort dar-anf bekommt. Was meine Standesherren betrifft, so muß ichgestehen, Martha Trapbois will keinen derselben, weder geist-liche noch weltliche. Der Hanptmann hat nm sie angehalten,desgleichen der Pfarrherr, allein sie will weder von dem Einennoch von dem Andern Etwas wissen. Sie trägt die Nase höher,nnd ist, die Wahrheit zn sagen, eine verständige Person, dieeinen viel zn scharfen Blick nnd einen viel zu festen Willenhat, um sich schmieriges Büffelleder oder eine fuchsige Kutteanfhängen zu lassen. Was Uns Selber betrifft, so brauchenWir blos anzudeuten, daß Wir ein ehelich Gemahl im Landeder Lebenden haben, nnd was mehr sagen will, daß Marthaes weiß. Da sie nun ihre Kirseihaube schlechterdings miteinem vornehmen Bande binden will, so mußt Ihr, edlerHerr, der Mann sein, nnd fünfzigtausend Deensen davon-tragen, die Beute von fünftausend Eisenfressern, Windbeu-teln und Verschwendern, — versteht sich mit Abzug von etwafünftausend Pfund für Unfern fürstlichen Rath und Beistand,ohne welchen, bei sogestalter Lage der Sachen im Elsaß, esEuch schwer sein würde, das Moos zu gewinnen."