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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Das wohl," verfehle der Bursche.Aber Simsvu selberwurde eiu solches Diug uicht sicher durch's Elsaß gebrachthaben, wenn die Leute vom Hufs gewußt hatten, was darinist. Seht gefälligst hinein, ob Alles darin richtig ist. Ichbin ein ehrlicher Kerl, und in meiner Hand ist es sicher ge-wesen. Wie lange es ferner so bleibt, wird von Eurer Sorg-falt abhängen. Ich möchte nicht, daß mein guter Leumunddurch üble Nachrede leide."

Um die Bedenklichkeiten des Boten zu heben, öffnete LordGlenvarloch das Kästchen in seiner Gegenwart und fand, daßseine kleine Baarschast, nebst etlichen werthvollcn Papieren,namentlich die eigenhändige Schrift des Königs zu seinen Gun-sten sich wohlbehalten darin versanden. Auf weitere Bitte desBoten benutzte er das Schreibzeug in dem Kästchen, um eineBenachrichtigung an Meister Lowestoffe auszufcrtigen, daß ihmsein Eigenthnm richtig zngekommen sei. Er fugte einige Dank-sagungen für Lowestoffe's geleistete Dienste hinzu. Eben hatteer das Briefchen gesiegelt und übergab es dem Boten, als deralte Hausherr eintrat. Seine abgeschabte schwarze Kleidungwar jetzt etwas besser geordnet, als bei seinem ersten Erschei-nen, und seine Kräfte schienen sich etwas mehr gesammelt zuhaben. Denn ohne viel zu husten und zu stottern, lud er Ni-geln zu einem heilsamen Morgentrnnk von Dünnbier ei»,welches er in einem großen ledernen Kruge hcreinbrachte undmit einem Rosmarinstengel herumrührte, wie er sagte, nmihm Blume zu geben.

Nigel lehnte das höfliche Anerbieten ab und gab durch dieWeise, in der er es that, zu verstehen, daß er Zudringlichkeitin seinem Zimmer nicht leiden könne. Er hatte ein um sogrößeres Recht, zu verlangen, ungestört zu sein, da er diesenMorgen eben keine freundliche Aufnahme bei seiner Verirrung