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in das Zimmer des Hausherrn gefunden hatte. Allein dasKästchen enthielt einen für den alten Trapbois so anziehendenStoff, das; er unbeweglich mit ansgcstreckter Hand stehenblieb, wie ein Vorstehhund, der einen Hasen wittert und mitaufgehobener Pfote es anzeigt. Nigel wollte eben den Zauber,der den alten Trapbois band, dadurch lösen, das; er den Deckeldes Kästchens znmachte, als seine Aufmerksamkeit von ihm ab-gelenkt wurde durch die Frage des Boten, ob er den Brief inMeister Lowestoffe's Wohnung abgeben, oder ihn in den Mar-schallshof tragen solle?
„In den Marschallshof?" wiederholte Lord Glenvarloch;„was ist's mit dem Marschallshof?"
„Ei, lieber Herr," antwortete der Pförtner, „der armeMann flht dort im Trocknen, weil, heißt es, sein gutes Herzihn verleitet hat, seine Finger an eines andern Mannes Suppezu verbrennen."
Nigel riß den Brief ans der ansgestreckten Hand des Bo-ten, brach ihn auf und fügte zu dem Inhalte die Bitte hinzu,ihm schleunigst die Ursache seiner Verhaftung wissen zu lassen,und die Bemerkung , falls dieselbe Folge seiner Angelegenheitsei, so werde sie nicht lange dauern, denn er habe bereits be-schlossen, sich anszuliefern, und der Entschluß zn diesem Schritte,dem mannhaftesten und passendsten in seinen Umständen, steheso fest, daß er durch den dringenden Grund, welcher in Lowe-stoffe's Verhaftung liege, kaum bestärkt werden könne. Er be-schwor darum weiter seinen Freund, in dieser Beziehung durch-aus alle Rücksicht bei Seite zu sehen und ihm unumwundenzu sagen, wie er bei seiner Sclbstausliefernng, die er als einePflicht gegen sich selbst fest beschlossen habe, verfahren könne,um seinen Freund ans der unangenehmen Lage zu retten, inwelche dieser ohne Zweifel durch seine edelmüthige Theilnahme