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Stande und Vermögen, der in Noth ist, heimlich den Fluß hinun-ter zu bringen bis an die Hnndsinsel oder in die Nähe derselben,wo er sich versteckt halten kann, bis es ihm gelingt, außer Landeszu fliehen. Ich weiß, du kennst jeden Platz am Ufer so gut,wie der Teufel einen Wucherer oder der Bettler seinen Teller."
-„Verflucht seien Eure Gleichnisse," erwiderte der Lehr-lmrschc. „Der Teufel war es, der mir diese Kenntlich ge-geben hat, und der Bettelstab kan» das Ende davon sein. —Was hat der Mann gethan, der sich versteckt halten muß?Hoffentlich doch kein Papist? keine Catesby- und Piercy-Ge-schichte? keine Pulververschwörung?"
„Ei — was? — was denkst du denn von mir?" sprachFrau Ursula. „Ich bin so gut kirchlich, wie die Pfarrersfrau,abgerechnet, daß meine Geschäfte mir nicht erlauben, öfter indie Kirche zu gehen, als am Weihnachtstag — Gott verzeih'mir's! — Nein, das ist keine Papistengeschichte. Der Herrhat nur einen Andern im Parke geschlagen." —
„Was?" unterbrach sie Vincent auffahrend.
»Ja, ja, ich sehe, du merkst, wen ich meine. Es ist ebender, von dem wir so oft gesprochen haben, Lord Glenvarloch,und kein Anderer."
Vincent sprang von seinem Sitze auf und ging mit raschen,ungleichmäßigen Schritten im Zimmer auf und ab.
„Da! — da haben wir's! Du bist ewig entweder Eis oderPulver. Da sitzest du in dem großen Ledersessel so ruhig, wie eineRakete an einem Festabende am Geraste hängt, bis die Stupineangezundet wird, und dann gcht's hui! in den dritten Himmelhinauf außer den Bereich menschlicher Stimme, Augen undVorstellungen. — Wenn du dich hier im Zimmer müde ge-tappt hast, willst du mir dann deinen Entschluß sagen? DieZeit drängt. Willst du mir den Dienst leisten oder nicht?"