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ich so dazu kommen könnte- Ich habe sie nie so gefunden,daß ich mich blos danach zu bücken brauchte."
„Nein, nein, Frau," erwiderte Jan, „das meine ich nicht.Seht, ich wollte mir gern die zehn Finger bis ans die Knochenabarbeiten; aber —" Er hielt inne.
„Nun was denn?" fragte Ursula. „Du bist bereit, zu ar-beiten für das, was du brauchst, und wenn ich dir Gold zuverdienen anbiete, siehst du mich an, wie der Teufel überLincoln wegsieht."
„Es ist gefährlich, den Tenfcl zu nennen, Mutter Ursula,"erwiderte Jan. „Ich hatte ihn eben im Kopfe. Denn seht,ich bin gerade auf dem Punkte, wo er, wie die Leute sagen,den Unglücklichen erscheint und ihnen Rettung verheißt dafür,daß sie ihm ihrer Seelen Seligkeit zum Eigenthnme übergeben.Aber seit zwei Tagen habe ich mich dnrchgckämpft zu dem Ge-danken, daß ich lieber in Schande, Sünde und Roth bleibenwill, wie ich bin, als weiter in dem schlechten Wandel fort-fahren, um ans meiner jetzigen Verlegenheit heranszukommen.Hütet Euch also, Frau Ursula, mich in Versnchnng zu führen,daß ich einem solchen guten Entschlüsse untren werde."
„Ich versuche dich zu Nichts, junger Mensch," antworteteUrsula; „und da ich merke, daß du zu eigensinnig bist, umweise zu sein, so will ich halt meinen Beutel einstccken undmich nach Jemand Umsehen, der mir mein Geschäft gutwilligerund dankbarer ausrichtet. Löse deinen Lehrvertrag, richte dei-nen Vater zn Grunde, verliere deinen guten Namen und sageGrethchen ans ewig Lebewohl."
„Halt! halt!" rief Jan. „Das Weib ist so hastig wieein Schwarzbäcker, wenn er den Ofen überheizt hat. Erstlaßt mich Euren Antrag hören."
„Es handelt sich um weiter Nichts, als einen Mann von