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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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zur Schau stelle«, alle durch die Finger sehen, wenn Ihrvorbeigeht.- Und bei alledem nennt Ihr Euch einen unglück-lichen Kerl! Und ich muß diese Litanei hersagen wie eineKindsmagd, die einem unartigen Balge die Glockenspiele vonLondon vorpfeift, damit das liebe Kind vergnügt werde!"

Die Schmeichelei der Frau Ursula schien das Schicksal ihrerHerzstärkung zu haben- Sie ward von dem betreffenden Theileeingesogen und zwar mit einigem Behagen, aber sie wirktenicht als Bcrnhignngsmittel auf das Gemüth des Jünglings.Er lachte einen Augenblick, halb aus Hohn, halb ans befrie-digter Eitelkeit; aber nach dem letzten Worte der Barbiersfrauwarf er einen finsteren Blick ans dieselbe und erwiderte:Ihrbehandelt mich freilich wie ein Kind, wenn Ihr mir ewig EuerKucknckslied vordudelt, ans das ich keinen Feilspan gebe."

Aha!" rief Fran Ursula.Das ist, es liegt Euch Nichtsdaran, daß Ihr Allen gefallt, wofern Ihr nicht Einer gefallt.Ihr seid ein treuer Liebhaber und kümmertet Euch um die ganzeStadt nicht von hier bis zur weißen Kapelle, wofern Ihr nurmachen könntet, daß Ihr bei Enrer feinen Grethel Ramsaygut angeschrieben wäret. Gednld, Alter, »nd laß dich von mirleiten. Ich will der Reif sein, der Euch am Ende bindet."

Es wäre Zeit, daß Ihr einmal der Reif würdet," ver-setzte Jan.Bisher seid Ihr vielmehr der Keil gewesen, deruns gespalten hat."

Frau Suddlechop hatte mittlerweile ihr Tränklein zu sichgenommen. Es war nicht das erste an diesem Tage, und ob-wohl sie ein kräftiges Hirn hatte und, wenn anch nicht ent-haltsam, doch behutsam im Trinken war, so läßt sich dochannehmcn, daß ihr Gleichmuts) durch ihre Lebensweise nichtbefördert wurde.

So? du ungeschlachter und undankbarer Bube!" fuhr sie