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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
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den Lehrburschen an.Hab' ich nicht alles Mögliche gethan,um dich bei deiner Geliebten in Gunst zu bringen? Sieliebt den Adel, die hochmnthige schottische Rohnase, wie einWälscher den Käse liebt, und ihres Vaters Abstammung vondem Herzog von Tollteufel, oder wie sie ihn nennt, sitzt ihrso fest im Kopfe, wie das Gold im Kasten eines Geizhalses,obwohl sie es eben so selten merken läßt. Sie will von kei-nem Andern als einem Edelmanne Etwas wissen, und einenEdelmann Hab' ich ans dir gemacht, Jan, das muß selbst derTeufel glauben."

Einen Narren habt Ihr aus mir gemacht," erwiderteJan mit einem Blicke auf den Aermel seines Wamses.

Das thnt dem Edelmanne keinen Eintrag," versetzteUrsula lachend.

Und was noch ärger ist," fuhr er fort, sich auf seinemSitze krümmend und ihr den Rucken zukehrend,Ihr habteinen Spitzbuben aus mir gemacht."

Das thnt auch dem Edelmanne keinen Eintrag," ent-gegnete Frau Ursula in demselben Tone.Wenn ein Mannseine Thorheit mit leichtem, und seine Schlechtigkeit mitfestem Sinne durchführt, so zeige mir heutzutage den Ernstund die Ehrlichkeit, die ihm in's Auge zu sehen wagt. Dumm-bart! Zur Zeit von König Arthur oder König Lud, da galtes als ein Flecken aus dem Schilde eines Edclmannes, wenner über die Schnur der Vernunft und der Ehrlichkeit hieb.Heutzutage ist es der kecke Blick, die fertige Faust, das schöneKleid, der kräftige Fluch und der tolle Kopf, die den flottenHerrn ansmachen."

Was Ihr ans mir gemacht habt, weiß ich," erwiderte JinBin.Ich habe den Handball anfgegeben für den Fußball,gutes englisches Bier für dünnen Bordeaux und säuern Rhein-