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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Es war wirklich mit Schmerz sagen wir es, überzeugt,unsere Leser werden unser Gefühl theilen der ehrliche JinBin, den sein guter Engel so sehr verlassen hatte, daß er sichzuweilen in der angedeuteten Weise verkleidete und unter derHülle eines Stutzers den der Lust und Verschwendung geweih-ten Ort besuchte, wo in seiner wirklichen Gestalt zu erschei-nen ihm ewige Schande gebracht haben würde, vorausgesetzt,daß er in dieser Gestalt je hätte Einlaß finden können. Andiesem Abende lag tiefer Mißmuth auf seiner Stirn, seinereiche Kleidung war in der Hast angelegt und falsch zuge-knöpft; sein Gurt war schlecht geschnallt, so daß sein Degenseitwärts herausstarrte, anstatt mit anmuthiger Nachlässigkeitan der Hüfte herabzuhängen; sein Dolch endlich mit schönvergoldetem Griffe steckte in seinem Gürtel wie der Stahleines Metzgers in dessen Schürze. Beiläufig gesagt hattendamals Leute von Stande den Vorzug, besser vom gemeinenVolk unterschieden zu sein, als heutzutage. Was für die Hof-damen die Wulströcke und später die Reifröcke waren, daswar für den Edelmann der Degen. Dies Stück des Putzesmachte nur Diejenigen lächerlich, welche es blos ausnahms-weise trugen. Unserm Vincent kam sein Rappier zwischen dieBeine, so daß er stolperte und ausrief:Schwerenvth! dasist das zweite Mal, daß es mir diesen Streich spielt. Ichglaube, der verfluchte Dreck weiß, daß ich kein wirklicherEdelmann bin, und thut es mit Fleiß!"

Komm, komm, ehrlicher Jin Bin, komm mein guterJunge," sprach beruhigend die Barbiersfrau.Achte dieseLumpereien nicht. Ein braver Londoner Lebrbnrsche ist so vielwerth, wie all' die stutzerhaften Studenten."

Ich war ein braver Londoner Lehrbursche, ehe ich Euchkannte, Frau Suddlechop," versetzte Vincent.Was Euer Rath