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„Gehe in die Hütte,« sagte mein Gatte, „kleide dich mitBlitzesschnelle um; du wirst Jemand zur Bedienung finden; —wir muffen augenblicklich weiter, sobald du die Kleider ge-wechselt hast."
„Ich trat in die Hütte ein, und ward in die Arme meinertreuen Mouua Paula ausgenommen, die mich seit mehrernStunden in quälender Angst erwartet hatte. Mit ihrer Hülferiß ich schnell das verhaßte Klostergcwand herunter und ver-tauschte es mit einem Reisekleide nach englischem Schnitt.Ich bemerkte, daß Mouna Paula ein ähnliches Kleid trug.Eben hatte ich mein neues Gewand übergeworfen, als wireilends geheißen wurden, aufzufitzen. Ich fand, daß für MonnaPaula ein Pferd bereit stand, und somit setzten wir unserenWeg fort. Unterwegs wurde meine Nonncnkleiduug um einenStein gewickelt und in einen See geworfen, an dessen Uferwir hinritten. Die beiden Herren ritten voran, ich und MonnaPaula in der Mitte, die beiden Diener schloffen den Zug.Während des Rittes bat mich Panla wiederholt, Stillschwei-gen zu beobachten, weil unser Leben davon abhänge. Ich ver-stand mich leicht dazu, denn die erste fieberhafte Aufregungdes Freiheitsgefühls und glücklicher Liebe war vorüber. Ichwurde schwindelig von dem raschen Ritte und mußte allemeine Kräfte znsammennehmen, um mich im Sattel zu er-halten. Plötzlich — cs mar jetzt ganz finster — erblickten wirein Helles Licht vor uns.
„Mein Gemahl hielt sein Pferd an und that zwei leisePfiffe. Dies Zeichen ward aus der Ferne erwidert. Die ganzeGesellschaft hielt an unter den Zweigen einer großen Kork-eiche. Mein Gemahl trat dicht an mich heran und sprach miteiner Stimme, welche mir aus Angst für mich beklommen zusein schien: „Wir müssen jetzt scheiden- Die, welchen ich dich